Panorama Bilder erstellen…

Wer mein Google+ oder Facebook-Stream folgt, weiss dass ich schon ein paar Mal versucht habe, Fotos zu einem Panorama zusammenzufügen. Nachdem das Tool Hugin aufgrund einer sehr hohen Fehlerquote (nicht falsch gesticht, sondern abgestürtz!) sich disqualifiziert hat, hab ich nun auf Anraten zweier Kollegen andere Tools getestet:

PTgui und ArcSoft Panorama Maker gingen ins Rennen! Und um es gleich vornweg zu nehmen: Der Test dauerte nicht sonderlich lange… Meine “Spezialität” bei Pano-Bildern ist eine recht grosse Überlappung. Als Testgrundlage dient eine Fotoserie von 17 Fotos für ca. 180°, die ich im Dallol Äthiopiens mit dem 10.5 Fisheye von Nikon schoss.

Bei Hugin kriegte ich damit nur Abstürze… sogar wenn ich nur noch jedes 3te Foto für das Pano nahm. Und die nun neu in der Auswahl stehenden?

Wie ging ich vor: Programm starten, Fotos laden, und automatisch ausrichten lassen. Fertig! Die Ergebnisse könnten bei solch einem Vorgehen dann auch nicht unterschiedlicher sein. Zuerst ArcSoft Panorama Maker 5 Pro:

Nun ja… fast korrekt zusammengesetzt… vielleicht war die Überlappung für ArcSoft wohl doch etwas zu… gering? käumlich… aber: es ist nicht abgestürzt! Immerhin!

Interessant: das rechte Ende dieses “Panoramas” hat eine Farbanpassung drin. Unten nun PTgui, wo ihr oben rechts die Foto-Serie seht… es wäre ein blauer Himmel…

Ja, das sieht doch schon viel besser aus. Damit lässt sich arbeiten! Das Tool macht zwar nicht so einen fancy Eindruck was das GUI angeht, ABER: es liefert ein super Ergebnis!

Aber testet selbst. Ich für mich habe eins der beiden Programme soeben wieder deinstalliert… ratet mal welches ;-)

Rebellen-Attacke beim Erta Ale

Anfang Dezember 2011 war ich ja für ein paar Tage im Nordosten Äthiopiens. Und heute hab ich von dem Überfall erfahren, der diese Woche genau in dem Gebiet statt gefunden hat, welches auch wir besucht haben. Als ich davon las, war ich sprachlos!

Afar packt Kameraequipment aufs Kamel

Natürlich haben wir die Bewaffnung unserer Begleiter festgestellt; beim Erta Ale (Bild oben) wie auch auf unseren sonstigen Ausflügen hatten wir stets bewaffnete Äthiopier bei uns. Im Dallol sogar speziell noch weitere Soldaten, da wir uns dort effektiv nur noch wenige Kilometer von Eritrea entfernt befanden. Uns wurde auch gesagt, dass dieser Schutz explizit wegen Rebellen aus Eritrea nötig sei.

Rückblickend frage ich mich nun, ob ich mich bei der Reise einem grösseren Risiko ausgesetzt habe, als ich (trotz entsprechenden Reisewarnungen des EDA) angenommen habe. Subjektiv aber fühlte ich mich wirklich nicht in Gefahr dort. Nein, nicht der AK47 unserer Begleiter wegen. Aber sie waren selbst locker drauf, weshalb bei uns Teilnehmern auch  keine angespannte Atmosphere entstand…

Mal sehen, ob dieser Vorfall meine Entscheidung bei der nächsten Reise in eine speziellere Gegend unseres Planeten anders fällen lässt. Wie handhabt ihr so was?

Filter haben auch Nachteile

Der Filter hat Reflektionen der beiden hellen Lava-Eruptionen erzeugt

Damit mein extra vor der Reise gekauftes Tokina 11-16 f/2.8 Objektiv weniger Staub frisst, hab ich ihm einen UV-Filter vorne drauf geschraubt (Innentubus bewegt sich bei dem Teil).

Wenn ich aber hier am Vulkan Erta Ale den Filter demontiert hätte, dann wären jetzt diese “Teufels-Augen” nicht auf dem Bild drauf… Die kann man hier nun mögen, oder auch nicht…